Spendenaufruf Notlage in Uganda
 
Liebe Unterstützer*innen des Rainbow House of Hope und liebe Freunde und Freundinnen,
 
wie schön, dass Deutschland etwas aufatmen und den Sommer genießen kann. Uganda – wie ganz Subsahara Afrika – ist von der nächsten wesentlich bedrohlicheren und tödlicheren Corona Welle erfasst und befindet sich erneut im strengen Lockdown. Micheal und seine Frau Lydia erholen sich gerade langsam von Covid. In einem Online Meeting haben sich die Mitarbeitenden getroffen und diskutiert, wie sie als Rainbow ihrer Community helfen können – wenn wir sie als Verein in Deutschland dabei unterstützen. Das Ergebnis dieses Treffens hat Robertson zusammengefasst und wir möchten ihn gern selbst zu Wort kommen lassen. Bevor wir das tun möchten wir euch darum bitten uns dabei zu helfen die von RHU Uganda veranschlagten 6267 € für Lebensmittelhilfe zusammenzubringen! 
 
Wir haben Rainbow versichert an ihrer Seite zu stehen. Vielen Dank im Voraus und wir halten euch auf dem Laufenden sowohl per Newsletter als auch auf der Webseite. Es gibt bestimmt auch wieder Maßnahmen wie das mobile Klassenzimmer, aber zuerst einmal muss die andere Aktion organisiert werden. Macht gerne Werbung in eurem Freundeskreis:
 
Unser Konto: DE 21 6835 1557 0003 1788 52
 
Mit besten Grüßen
 
Ulrike Beck und Susanne Fink
Vorstandsvorsitzende RHU e.V.
 
 
Brief von unserem langjährigen Rainbow Mitarbeiter Robertson:
 
„ Wir sind wieder unter einem totalen Lockdown, nachdem wir schon die Erfahrung der ersten erschütternden Welle hinter uns gebracht hatten. Wir sind mit der zweiten Welle konfrontiert, die noch wesentlich gefährlicher und verheerender ist. Kampala, Wakiso und Mukono sind die Bezirke, die am meisten betroffen sind. Es ist davon auszugehen, dass diesmal alle Altersgruppen betroffen sind, da wir auch schon Schulkinder gesehen haben, die am Virus erkrankt sind.
Im letzten Lockdown mussten wir beobachten, dass der Sanitärbereich ein kritisches Thema war. Die meisten Familien griffen darauf zurück, die Schulmaterialien der Kinder als Toilettenpapier zu verwenden. Die Ausgaben für Lebensmittel sind dramatisch in die Höhe gegangen.
Der derzeitige Lockdown kommt genau zu dem Zeitpunkt, als wir gerade Schulgebühren für die meisten unserer Kinder im Rahmen des Schulgeldfonds bezahlt hatten, sodass nun wieder alle schulpflichtigen Kinder zu Hause sind.
Da die Infektionszahlen stark ansteigen, ist davon auszugehen, dass der Lockdown verlängert wird. Wir bitten daher den Verein uns und die Familien emotional und materiell darin zu unterstützen Nahrungsmittel in Form von Lebensmittelpaketen verteilen zu können. Dies ist entscheidend in dem Moment, wo die meisten Ernährer ihrer Aufgabe nicht nachkommen können.
Die Maya Farm unterstützt weiterhin einige Familien durch die Bereitstellung von Gemüse und Matooke, aber das ist nicht genug. Aufgrund der sanitären Herausforderungen, die wir beobachtet haben, haben wir beschlossen Toilettenpapier für jede Familie in das Budget aufzunehmen.
Nachfolgend ist unser Unterstützungsantrag für die 100 Familien aufgeschlüsselt:
Jede Familie wird ein Paket im Wert von 62,67 € erhalten. Darin enthalten sind 4 kg Reis, 4kg Posh, 4 kg Bohnen, 500 g Salz, 2 Stück Seife und 1 Karton Toilettenpapier. Somit belaufen sich die Gesamtkosten auf 6267,00 €
 
Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich und schätzen eure Unterstützung
 
Robertson Haggai
RHU Uganda